Snapchat – Die neue App für Fotochats

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Du möchtest Fotos an Bekannte verschicken. Sie sollen aber nicht permanent aufrufbar sein, sondern nach einer gewissen Zeit vom Telefon des Empfängers verschwinden? Dann ist diese App genau das Richtige. Die Funktionsweise und Gefahren sollten allerdings nicht außer Acht gelassen werden.

Was ist Snapchat eigentlich?

Snapchat ermöglicht es Fotos, die mit dieser App gemacht wurden, an andere User zu verschicken. Diese Fotos können User nur für die Länge der Sekunden, die zuvor eingestellt wurden, sehen. Danach löschen sich die Fotos automatisch. Ebenfalls können die Bilder vorher mit verschiedenen Effekten bearbeitet werden, die diese App bietet. Snapchat besitzt außerdem einen Chat und es ist möglich Texte und Emojis in seine Bilder einzufügen, um auch über das Bild eine Nachricht mitzuteilen.

Wie meldet man sich an?

Das geht ganz einfach. Die App fragt nach der Handynummer und einem beliebigen Usernamen, der für diese App verwendet werden soll. Snapchat versendet daraufhin einen Code, den man bei der Registrierung eingeben muss. So wird die Identität bestätigt.

Wie bekommt man Freunde bei Snapchat?

Da im Voraus eine Handynummer angegeben wurde können alle Mitglieder im Snapchat-Adressbuch sehen, ob die Kontakte im Besitz der App sind. Andere Personen, die diese Handynummer nicht gespeichert haben, können einen nur finden wenn sie den Usernamen kennen und diesen in Snapchat suchen. Mit dem gleichen System kann man auch seine eigenen Handykontakte oder andere Personen finden.

Kann ich mir sicher sein, dass meine Fotos nicht gespeichert werden?

Nein, leider nicht. Das liegt daran dass es natürlich trotzdem möglich ist, einen Screenshot von den Fotos zu machen und diese dadurch auf dem Handy zu speichern. Die App informiert einen zwar sofort wenn ein Screenshot von dem versendeten Foto gemacht wurde,  jedoch wird dadurch keine Speicherung des Bildes verhindert. Ein zweites Problem sind Apps die extra darauf ausgelegt sind, Fotos die bei Snapchat empfangen wurden, zu speichern. Außerdem gab es eine Zeit lang eine Internetseite, die alle Snapchatbilder speicherte und für jeden sichtbar machte. Snapchat war bereits des Öfteren in den Medien vertreten, weil Hacker die Security-Lücke der App ausnutzten und so an alle privaten Bilder gelangen. Besonders peinlich wurde es für diejenigen, die Snapchat gerne zum Versenden von intimen Fotos, mittlerweile auch Sexting genannt, nutzten. Zwar arbeitet Snapchat daran diese Lücken zu schließen, dennoch sollte jeder User mit Bedacht seine Bilder an Kontakte versenden. Bei Snapchat gilt also: Benutzen auf eigene Gefahr!

Allgemein ist Snapchat eine amüsante Möglichkeit Fotos mit seinen Freunden zu teilen. Jedoch sollte man keine zu privaten Fotos von sich versenden, denn das Internet vergisst bekanntlich nie.

 

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